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Aktuelles / Current Events



Wir laden zum Wahrnehmungs-Workshop in die SOPHIENSAELE + zum Kurs ins Mime Centrum:

der Advent naht mit Riesenschritten, und wir begleiten Euch und Sie im Dezember zur neuen Produktion von der Company Christoph Winkler:
 
Speak Boldly – The Julius Eastman Dance Project
am 07.12.2018 um 20 Uhr in den SOPHIENSAELEN (15/10€)
mit TANZSCOUT-Wahrnehmungsworkshop um 18.30 Uhr (5€)

Tickets und Reservierungen unter: www.sophiensaele.com oder
Tel. 030 - 283 52 66
 
Die komplexe, aber kurze Karriere des Komponisten, Sängers und Performance-Künstlers Julius Eastman (1940-1990) zeugt von den Schwierigkeiten, denen viele afroamerikanische Avantgarde-Künstler auf ihrem Weg ausgesetzt waren - und immer noch sid. Eastman komponierte zahlreiche eigene musikalische Werke und performte genauso häufig in den Werken anderer, auch während er darum kämpfen musste, sich selbst einen stabilen Lebensunterhalt zu sichern und damit seinen künstlerischen Tätigkeiten weiter nachgehen zu können. Unter besonderer Berücksichtigung der Werkgeschichte von Minimal Music und zeitgenössischem Tanz versucht Christoph Winkler, drei Stücke Eastmans – Gay Guerilla, The Holy Presence of Joan d’Arc und Femenine – in eine Choreografie zu übersetzen, die sich auf die rhythmischen Aspekte und die Programmatik von Eastmans Musik konzentriert. Welche Inspirationen hätte der Tanz aus Eastmans Werk ziehen können, wenn er Teil des musikalischen Kanons geworden wäre?
 


Foto: Jermain T. Raffington

Im einführenden Wahrnehmungs-Workshop fragen wir uns: Was ist eigentlich Musik? Und wer darf das bestimmen? Wer oder was prägt unser ästhetisches Empfinden, das uns befähigt, diese Klänge als „Musik“ zu definieren und jene als „Geräusche“ oder gar „Krach“. Und was passiert, wenn wir uns zu Klängen und Geräuschen körperlich verhalten? Welche Beziehungen zwischen Musik/Klang und Bewegungen lassen sich vollziehen? Wir gehen all diesen Fragen nach und erforschen sie anhand des musikalischen Oeuvres von Julius Eastman. Wir werden uns kritisch mit der Problematik der ästhetischen Kanonbildung  auseinandersetzen und schauen, welche choreografischen Ideen wir für Eastmans Musik entwerfen können!

Tänzerische oder musikalische Expertise ist nicht erforderlich.
English speakers welcome!


Leitung: Maren Witte
Maren Witte, Prof. Dr. phil., ist Professorin für Theatertheorie, Tanz- und Bewegungsforschung an der Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg. Im Rahmen ihrer Professur und freiberuflichen dramaturgischen Tätigkeit entwickelt sie Vermittlungs-Settings und -Formate sowie qualitative Methoden zur Beforschung von Vermittlungs-Effekten. 2009 gründete sie die Initiative TanzScout Berlin (www.tanzscoutberlin.de). 2006 promovierte sie an der Freien Universität Berlin mit einer Arbeit über die Wirkung von Bewegung im Theater Robert Wilsons. Sie hat Bewegungserfahrung in verschiedenen Körper- und Tanztechniken. 
 

VHS-Kurs: Zeitgenössischen Tanz verstehen und erleben. Fokus Postmoderne: Improvisation im Kollektiv


Foto: Helschinger

Mit Angela Deutsch und Maria Ferrara (mariaferrara.net und presentarts.net). Im Fokus des Kurses steht postmodernes, improvisatorisches Tanzschaffen im Kollektiv, jenseits der großen Bühnen. Theorie und Geschichte des Schwerpunkts wird an der Volkshochschule vermittelt. Praxis und Methodik in einem Tanzworkshop im Studio 2 des Mime Centrums. Sprachen sind Deutsch und Englisch.

Sa, 08.12.
VHS Berlin Mitte, Linienstrasse 162, Raum 4.08, 10-15 Uhr
So, 09.12. Mime Centrum, Mariannenplatz 2, Studio 2, 10-16 Uhr
Preis: 45,20 Euro, ermäßigt 27,20 Euro

Anmeldung, Tel: 9018 37474, E-Mail: anmeldung@vhsmitte.de

https://www.vhsit.berlin.de/VHSKURSE/BusinessPages/CourseDetail.aspx?id=507188


Wir freuen uns riesig über die Rückmeldung einer Teilnehmerin am TANZSCOUT-Workshop "Raus aus dem Kopf, rein in den Körper":

"Der Workshop hat mir so großen Spaß gemacht und ich hatte danach (und bis jetzt) so ein befriedigendes Körpergefühl, dass ich den Tag heute mit Tanzen begann! Vielen Dank für diese tolle Erfahrung und ein großes Kompliment an Amelie Mallmann! Mit ihrer wohlwollenden, unaufgeregten, nicht bewertenden Art hat sie es in kurzer Zeit geschafft, eine sehr vertrauensvolle und auch kreative Atmosphäre innerhalb der Gruppe zu schaffen. Einfach wunderbar!" Daniela, Teilnehmerin